Studien & Fachliteratur

Wissenschaft transparent eingeordnet.

Diese Bibliothek bündelt ausgewählte Veröffentlichungen zu Licht und Photobiomodulation, pulsierenden elektromagnetischen Feldern (PEMF), lokaler Vibration sowie Kombinationen dieser Technologien. Berücksichtigt werden Human-, Tier- und Laborstudien mit positiven, gemischten und negativen Ergebnissen.

Wichtige Einordnung: Geräte, Wellenlängen, Feldstärken, Dosierungen, Pulsungen, Anwendungszeiten und Zielgruppen unterscheiden sich. Die Ergebnisse sind nicht automatisch auf das CONNEE® Tri-Core System übertragbar und stellen keinen Wirksamkeitsnachweis für ein bestimmtes CONNEE® Produkt dar.


Licht & Photobiomodulation

Geordnet nach Wellenlängen und anschließend nach Human- und Tierforschung. Sichtbares Licht, Nahinfrarotlicht, Umgebungslicht und lokale Bestrahlung sind nicht gleichzusetzen.


Rotes Licht und Nahinfrarot · 660–850 nm

Rotes Licht wirkt überwiegend oberflächennäher, Nahinfrarot kann – abhängig von Leistung, Gewebe, Abstand und Dosis – tiefer eindringen. Ergebnisse gelten nur für das jeweils untersuchte Protokoll.

660 nm nach Weisheitszahnentfernung2026 · randomisiert, doppelblind und placebokontrolliert · 42 Personen

Für die ersten Tage wurden Unterschiede bei Schmerz, Mundöffnung und Analgetikaverbrauch berichtet. Bei Schwellung und Lebensqualität sowie am siebten Tag zeigten sich keine eindeutigen Unterschiede.

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850 nm bei leichten schlafbezogenen Beschwerden2023 · randomisiert, doppelblind und placebokontrolliert

Drei Energiedosen wurden mit Placebo verglichen. Konsistente Veränderungen bei einzelnen Wohlbefindens- und Gesundheitswerten wurden nur bei der höchsten getesteten Dosis beobachtet; Dosis und Versuchsaufbau sind für die Einordnung entscheidend.

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660 und 808 nm bei KniearthroseJankaew et al., 2023 · doppelblind und randomisiert · 47 Personen

Die 808-nm-Gruppe zeigte stärkere Verbesserungen der Kniestreckkraft. Bei 660 nm verbesserte sich insbesondere der 30-Sekunden-Aufstehtest; mehrere andere Funktionstests verbesserten sich auch in der Sham-Gruppe und unterschieden sich nicht eindeutig zwischen den Gruppen.

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850 nm bei chronischer Kniearthrose2013 · randomisiert und einfach verblindet · 40 Personen

Nach acht Anwendungen wurden Unterschiede zugunsten der aktiven Lasergruppe bei Schmerz, Kniefunktion und Gehzeit berichtet. Die kleine Stichprobe und einfache Verblindung begrenzen die Aussagekraft.

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660 nm bei Dentinüberempfindlichkeit2025 · randomisiert, kontrolliert und doppelblind · 112 Personen

Nach sieben und 30 Tagen lagen die Schmerzwerte nach taktiler und thermischer Reizung in der PBM-Gruppe niedriger. Beim Analgetikaverbrauch zeigte sich kein Unterschied; untersucht wurde ausschließlich ein zahnmedizinischer Kontext.

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660 nm nach perinealen Geburtsverletzungen2026 · randomisiert, kontrolliert und doppelblind · 59 Frauen

Gegenüber Placebo zeigte sich kein klinischer Vorteil für Schmerz oder Wundheilung. Der Analgetikaverbrauch war in der Interventionsgruppe geringer; das primäre klinische Ergebnis blieb jedoch negativ.

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660 + 850 nm bei Kiefergelenkbeschwerden2026 · randomisiert, kontrolliert und teilverblindet · 29 Personen

Nach sechs LED-Anwendungen wurde in der Behandlungsgruppe eine Schmerzabnahme berichtet. Die meisten Beweglichkeitswerte unterschieden sich nicht; zudem waren die Behandelnden bei Durchführung und Auswertung nicht vollständig verblindet.

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660 + 850 nm bei sensorischen Störungen nach Unterkieferfraktur2024 · randomisierte klinische Studie · 42 Personen / 67 Frakturen

Die kombinierte LED-Anwendung wurde über sechs Monate mit einer schnelleren Rückbildung taktiler und thermischer Sensibilitätsstörungen in Verbindung gebracht. Wegen der Kombination lässt sich der Beitrag der einzelnen Wellenlängen nicht bestimmen.

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660 + 880 nm bei belastungsbedingtem Muskelkater2006 · randomisiert, doppelblind und kontrolliert · 27 Personen

48 Stunden nach einer ungewohnten Belastung wurden geringere Schmerzwerte als unter Sham beziehungsweise ohne Behandlung gemessen. Bei Armumfang und Bewegungswinkel zeigten sich keine Unterschiede.

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660 + 850 nm im achtwöchigen LauftrainingPeserico et al., 2019 · randomisiert und placebokontrolliert · 30 Männer

Beide Gruppen verbesserten ihre Laufleistung. Zwischen PBM und Placebo bestand kein statistisch eindeutiger Unterschied; einzelne Effektgrößen lieferten lediglich Hinweise auf mögliche Vorteile.

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850 nm bei Rugbyspielern und Muskelregeneration2024 · randomisierte Crossover-Studie · 18 Athletinnen und Athleten

Die Anwendung vor, während oder nach Belastung veränderte Kreatinkinase, Laktat und die geprüften Leistungswerte nicht gegenüber den Kontrollbedingungen.

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Blaues Licht · Schwerpunkt 450 nm

Blaues Licht dringt überwiegend oberflächlich in Gewebe ein. Wirkung und Sicherheit hängen stark von Intensität, Energiedosis, Pulsung, Abstand und Dauer ab. Zellkultur, Ganzkörperbeleuchtung, lokale Bestrahlung und photodynamische Therapie sind nicht gleichzusetzen.

450-nm-LED in einem experimentellen SchmerzmodellReuss et al., 2021 · verblindete Crossover-Untersuchung · 30 gesunde Erwachsene

Nach künstlich erzeugter Schmerzüberempfindlichkeit am Unterarm verringerte lokal angewendetes 450-nm-Licht mehrere Schmerz- und Sensibilitätswerte gegenüber Rotlicht und Wärmekontrolle. Untersucht wurden gesunde Personen, nicht Menschen mit einer Schmerzerkrankung.

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450 nm, Blutdruck und GefäßfunktionStern et al., 2018 · randomisierte Crossover-Studie · 14 gesunde Männer

Eine einmalige 30-minütige Ganzkörperbestrahlung beeinflusste kurzfristig den systolischen Blutdruck, die Gefäßfunktion und verschiedene Stickoxidwerte. Die kleine, ausschließlich männliche Stichprobe und die kurzfristige Messung begrenzen die Übertragbarkeit.

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415 und 450 nm bei atopischer DermatitisAD-Blue-Studie, 2023 · randomisiert, doppelblind und sham-kontrolliert · 87 Personen

Für die 450-nm-Gruppe wurde gegenüber Sham eine Veränderung beim selbstberichteten Juckreiz beobachtet. Objektive Schweregrade wie EASI, SCORAD und IGA verbesserten sich jedoch nicht eindeutig.

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400/450 nm bei schwer heilenden WundenJanowska et al., 2020 · prospektive Fallserie · 20 Wunden

Nach vier Wochen wurden bei vielen Wunden Veränderungen von Wundfläche, Wundbett und Schmerz dokumentiert. Eine Kontrollgruppe fehlte und die Wundursachen waren unterschiedlich.

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Blaues Licht und WundheilungPrado et al., 2023 · Scoping Review · 22 Labor-, Tier- und klinische Arbeiten

Die Arbeiten zeigten stark dosisabhängige, teilweise gegensätzliche Reaktionen. Niedrigere Energiedichten konnten bestimmte Prozesse stimulieren, während höhere Dosen Proliferation, Migration und Stoffwechsel hemmten. Eine allgemein optimale Anwendung ließ sich nicht bestimmen.

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450 nm an menschlichen Haut- und Gefäßzellen2025 · In-vitro- und Transkriptomstudie

Bei Keratinozyten, Fibroblasten und Endothelzellen stimulierten 4,5 J/cm² bestimmte Zellvorgänge; 18 J/cm² hemmten sie. Diese biphasische Laborreaktion erlaubt keine direkte klinische Aussage.

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450-nm-Anteil in optimierter StallbeleuchtungMurphy et al., 2023 · Untersuchung zirkadianer Genrhythmik bei Pferden

Eine veränderte Stallbeleuchtung mit zusätzlichem Blauanteil am Tag und schwachem Rotlicht in der Nacht verstärkte die Rhythmik zirkadianer Gene in Haarfollikeln. Da das gesamte Beleuchtungssystem verändert wurde, kann der Effekt nicht 450 nm allein zugeschrieben werden.

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Sicherheitsaspekt: 450 nm und HautpigmentierungCampiche et al., 2020 · randomisiert, doppelblind und placebokontrolliert · 33 Frauen

Wiederholte hohe experimentelle Exposition verursachte bei Hauttypen III und IV messbare Pigmentveränderungen. Sie ist nicht automatisch mit therapeutischen Anwendungen vergleichbar, unterstreicht aber die Bedeutung von Hauttyp und Dosierung.

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Abgrenzung: Untersuchungen mit Curcumin, Aminolävulinsäure oder anderen Photosensibilisatoren beschreiben photodynamische Therapie. Sie sind kein Nachweis für die Wirkung von blauem Licht allein.


Grünes Licht · 520–532 nm

Visuell wahrgenommenes grünes Umgebungslicht ist nicht mit lokal auf die Haut gestrahltem LED- oder Laserlicht gleichzusetzen. Aussagen gelten nur für Lichtquelle, Wellenlänge, Dosis und Zielgruppe der jeweiligen Arbeit.

Grünes Licht und SchmerzenSystematische Übersicht, 2026 · Humanstudien

Die Übersicht fasst klinische Untersuchungen zu Migräne, Fibromyalgie und weiteren Schmerzformen zusammen. Die Ergebnisse werden als interessant, aber je nach Studiendesign, Vergleichsgruppe und Erkrankung als uneinheitlich eingeordnet.

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525-nm-Umgebungslicht bei KniearthroseMartin et al., 2026 · einseitige Crossover-Untersuchung · 19 Personen

Nach täglicher Exposition wurden niedrigere selbstberichtete Schmerz-, Funktions- und WOMAC-Werte beobachtet. Kleine Stichprobe und nicht randomisierte Behandlungsreihenfolge begrenzen die Aussagekraft.

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525-nm-Umgebungslicht bei MigräneMartin et al., 2021 · einseitige Crossover-Untersuchung · 29 Personen

Nach einer Weißlichtphase und anschließender Grünlichtexposition wurden weniger Kopfschmerztage und Verbesserungen mehrerer selbstberichteter Lebensqualitätswerte beobachtet. Die feste Reihenfolge begrenzt die Aussagekraft.

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525-nm-Umgebungslicht bei FibromyalgieMartin et al., 2021 · einseitige Crossover-Untersuchung · 21 Personen

Während der Grünlichtphase berichteten Teilnehmende über geringere durchschnittliche Schmerzen und bessere Lebensqualität. Es handelt sich um eine vorläufige Untersuchung ohne randomisierte Reihenfolge.

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532-nm-Laser zur KörperkonturierungSuarez et al., 2014 · randomisiert, doppelblind und sham-kontrolliert · 67 Personen

Nach sechs Anwendungen wurden kurzfristig größere Veränderungen der gemeinsam gemessenen Umfänge von Taille, Hüfte und Oberschenkeln berichtet. Gemessen wurden Umfangswerte, nicht zuverlässig ein dauerhafter Verlust von Fettmasse oder Körpergewicht.

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532-nm-Laser bei Personen mit AdipositasRoche et al., 2017 · randomisiert, doppelblind und sham-kontrolliert · 53 Personen

Nach vier Wochen wurden größere Veränderungen kombinierter Körperumfänge als unter Sham berichtet. Der Schwerpunkt lag auf Umfangsmessungen; ein Autor war mit dem Gerätehersteller verbunden.

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Kombinierter 520- und 405-nm-Laser bei submentalem FettWilliams et al., 2025 · prospektiv und offen · 31 Personen

Nach acht kombinierten Anwendungen wurde eine geringere Hautfaltendicke unter dem Kinn berichtet, der BMI blieb unverändert. Es gab keine Sham-Gruppe; beide Wellenlängen wurden gleichzeitig eingesetzt und zwei Autoren arbeiteten beim Gerätehersteller.

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520-nm-LED und Wundheilung bei FischenLee et al., 2023 · kontrollierte In-vivo- und In-vitro-Untersuchung

Bei Olivflundern beschleunigte eine bestimmte Intensität die Wundheilung. Eine höhere Intensität zeigte belastende physiologische Effekte. Das Tiermodell ist nicht auf Menschen, Pferde, Hunde oder CONNEE® Produkte übertragbar.

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Fazit zur Fettreduktion: Es wurde keine belastbare unabhängige klinische Studie identifiziert, die eine Fett- oder Gewichtsreduktion durch 520-nm-Licht allein nachweist. Ergebnisse zu 532 nm oder kombinierten Wellenlängen dürfen nicht als produktspezifischer Nachweis für CONNEE® verwendet werden.


Tiermedizin · Licht und Photobiomodulation

Tierstudien sind für die CONNEE® Zielgruppen besonders interessant. Dennoch unterscheiden sich Geräte, Fell, Hautpigmentierung, anatomische Tiefe und Behandlungsprotokolle erheblich.

Hund: Photobiomodulation bei HüftarthroseAlves et al., 2022 · randomisiert und doppelblind · 20 Hunde

Die behandelte Gruppe zeigte Verbesserungen bei mehreren Schmerz- und Funktionswerten. Untersucht wurde ein therapeutischer Klasse-IV-Laser mit anderen Parametern als das CONNEE® System.

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Hund: Photobiomodulation bei EllenbogenarthroseLooney et al., 2018 · randomisiert, verblindet und placebokontrolliert · 20 Hunde

In der PBM-Gruppe wurden Verbesserungen bei Lahmheit und Schmerz sowie ein geringerer NSAID-Bedarf berichtet. Die Stichprobe war klein.

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Hund: 830 nm oder 660/875/905 nm bei chronischen WundenHoisang et al., 2021 · randomisierte kontrollierte Studie · 21 Hunde

Beide PBM-Gruppen zeigten zeitweise eine stärkere Wundflächenreduktion als die Kontrollgruppe. Die Mehrwellenlängengruppe erlaubt keine Aussage zum Beitrag von 660 nm allein; 830 nm ist nicht mit 850 nm identisch.

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Hund: Mehrwellenlängen-PBM nach Kreuzbandoperation2018 · randomisiert und placebokontrolliert · 95 Hunde

Das Protokoll mit 660, 800, 905 und 970 nm zeigte einen Vorteil in einem von Haltern bewerteten Gangwert, aber keinen überzeugenden Vorteil bei Knochenheilung oder den übrigen klinischen Messgrößen.

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Pferd: 635 nm bei experimentellen HautwundenJann et al., 2012 · kontrolliertes Wundmodell · 8 Pferde

Behandelte Wunden heilten in diesem Modell schneller als Kontrollwunden. 635 nm liegt im roten Bereich, ist jedoch nicht mit 660 nm identisch; die kleine experimentelle Untersuchung ist kein produktspezifischer Nachweis.

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Pferd: 637 und 956 nm bei experimentellen HautwundenPetersen et al., 2020 · randomisiert und verblindet · 8 Pferde

In diesem Versuchsaufbau zeigte sich kein klinisch relevanter positiver Effekt auf die Wundheilung. Die Studie ist wichtig, weil sie Grenzen und abweichende Ergebnisse sichtbar macht.

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Pulsierende elektromagnetische Felder · PEMF

PEMF-Studien verwenden sehr unterschiedliche Frequenzen, Feldstärken, Signalformen und Anwendungszeiten. Ergebnisse eines Protokolls lassen sich nicht pauschal auf andere Geräte übertragen.

Hund: PEMF bei HüftarthroseKühl et al., 2025 · randomisierte klinische Studie · 20 Hunde

Die PEMF-Gruppe zeigte Verbesserungen in validierten Schmerzfragebögen. Bei Bewegungsumfang und Oberschenkelumfang wurden keine signifikanten Unterschiede festgestellt; die Stichprobe war klein.

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Hund: einzelne PEMF-Anwendung bei Hüftarthrose2024 · randomisiert, doppelblind und placebokontrolliert · 8 Hunde

Nach einer einzelnen Anwendung zeigte sich keine nachweisbare Verbesserung der durch Halter bewerteten Schmerzen oder der zeitlich-räumlichen Gangparameter.

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Mensch: PEMF bei KniearthroseBagnato et al., 2016 · randomisiert, doppelblind und placebokontrolliert · 60 Personen

Nach einem Monat wurden Unterschiede bei Schmerz- und WOMAC-Werten gegenüber Placebo berichtet. Untersucht wurde ein spezifisches tragbares Gerät mit eigenem Protokoll.

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Lokale Vibration & Neuroathletik

„Neuroathletik“ ist kein einheitlich definierter wissenschaftlicher Begriff. Relevante Forschung spricht unter anderem von Propriozeption, sensomotorischer Integration, neuromuskulärer Kontrolle und motorischem Lernen. Hier werden ausschließlich lokale oder fokale Anwendungen aufgeführt – keine Vibrationsplatten.

Fokale Vibration bei Sprint, Sprung und MuskelkraftCanet-Vintró et al., 2024 · doppelblind und randomisiert · 70 Amateurathleten

Fokale Vibration wurde mit aktiven Muskelkontraktionen kombiniert. Berichtet wurden Unterschiede zugunsten der Intervention bei 30-Meter-Sprint und Countermovement Jump; auch die Quadrizepskraft verbesserte sich innerhalb der Interventionsgruppe.

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Lokale Quadrizepsvibration vor einbeiniger LandungLi et al., 2026 · randomisierte Crossover-Studie · 24 gesunde Männer

Im nicht ermüdeten Zustand veränderte die akute Anwendung mehrere biomechanische Messwerte. Nach kombinierter körperlicher und kognitiver Ermüdung zeigten sich diese kinematischen Effekte nicht.

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Fokale Vibration und Bewegungsqualität des ArmsAprile et al., 2016 · Drei-Gruppen-Untersuchung · 48 Personen

Verglichen wurden 100 Hz, 200 Hz und eine Kontrollgruppe. Zehn Tage später zeigten sich bei 200 Hz Unterschiede bei Wiederholungszahl und Bewegungsglätte in einer robotergestützten Zielaufgabe.

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Fokale Muskelvibration und sensomotorische IntegrationManzo et al., 2023 · experimentelle neurophysiologische Studie

Die Verarbeitung taktiler Reize während einer Bewegung wurde nur beeinflusst, wenn die Vibration am beteiligten Muskel angewendet wurde. Die Studie zeigt eine kurzzeitige Modulation, nicht automatisch eine Leistungsverbesserung.

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Motorische Konditionierung durch fokale MuskelvibrationFattorini et al., 2021 · systematische Übersicht · 12 Studien

Die eingeschlossenen Arbeiten berichteten Veränderungen vor allem bei Kraft und Leistung. Anwendungen, Frequenzen und Dauer unterschieden sich deutlich; eine allgemeingültige Protokollempfehlung ist nicht möglich.

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Fokale Vibration und Aktivität des motorischen CortexKolbaşı et al., 2022 · systematische Übersicht · 18 Studien / 264 Personen

Je nach Studie wurde eine erhöhte, verringerte oder unveränderte Aktivität im motorischen beziehungsweise somatosensorischen Cortex beobachtet. Die widersprüchlichen Ergebnisse zeigen die Bedeutung von Muskel, Frequenz, Amplitude und Dauer.

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Lokale Vibration, motorische Kontrolle und LernenTseng et al., 2025 · Scoping Review

Lokale Vibration am Muskel oder an der Sehne wird als propriozeptiver Reiz beschrieben, der motorische Kontrolle und Lernprozesse beeinflussen kann. Der sinnvollste Einsatz wird als Ergänzung zu aktivem Bewegungs- oder Rehabilitationstraining eingeordnet.

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Einordnung für CONNEE®: Kontaktstelle, Frequenz, Amplitude, Dauer und begleitende Übungen unterscheiden sich. Die Ergebnisse sind nicht automatisch auf das CONNEE® Tri-Core System übertragbar.


Kombinationen von Technologien

Studien zu Zweierkombinationen sind besonders sorgfältig einzuordnen: Sie zeigen nicht, welcher Bestandteil einen beobachteten Effekt verursacht hat. Eine Zweierkombination ist zudem kein Nachweis für das vollständige Tri-Core System.

Photobiomodulation plus PEMF bei androgenetischem HaarausfallChoi & Park, 2023 · randomisiert, doppelblind und sham-kontrolliert · 80 Personen

In diesem eng begrenzten Anwendungsgebiet wurden positive Ergebnisse berichtet. Gerät, Behandlungsziel und Protokoll unterscheiden sich grundlegend vom CONNEE® System.

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Hund: PBM und PEMF zusätzlich zu Bedinvetmab2026 · prospektiv, randomisiert und offen · 30 Hunde mit Hüftarthrose

Bedinvetmab allein wurde mit Bedinvetmab plus zweimal wöchentlicher PBM und PEMF verglichen. Ab Tag 30 wurden in der Kombinationsgruppe höhere Druckschmerzschwellen berichtet. Die Beiträge der beiden physikalischen Verfahren und eine mögliche Synergie lassen sich nicht trennen.

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Magneto-LED-Therapie bei venösen Beingeschwüren2024 · vorläufige klinische Vergleichsstudie · 81 Personen

Die Kombination wurde mit Magnetstimulation allein zusätzlich zur Standardversorgung verglichen. Nach 40 Anwendungen nahm die Wundfläche in der Kombinationsgruppe stärker ab; die Studie war weder sham-kontrolliert noch verblindet.

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Magneto-LED-Therapie bei Hüftarthrose2019 · vergleichende Beobachtungsstudie · 30 Männer

Beide Gruppen berichteten weniger Schmerzen; nur in der Gruppe mit Magnetstimulation und rotem LED-Licht sank der Analgetikaverbrauch. Die kleine Studie war nicht sham-kontrolliert.

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Magneto-LED-Therapie bei Rückenschmerzen2011 · Vergleichsstudie · 66 Personen

Magneto-LED-Therapie, Magnetstimulation und TENS wurden verglichen. Die Autoren berichteten eine schmerzlindernde Wirkung der Kombination aus Infrarot-LED und Magnetstimulation; die ältere Veröffentlichung enthält nur begrenzte methodische Angaben.

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Rotes LED-Licht plus niedrigfrequentes Magnetfeld2024 · In-vitro-Studie mit menschlichen Keratinozyten

Untersucht wurden 630-nm-LED-Licht und ein niedrigfrequentes Magnetfeld gleichzeitig. Beobachtete Veränderungen von Zellaktivitäts- und Entzündungsmarkern erlauben keine klinischen Aussagen für Menschen oder Tiere.

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Photobiomodulation plus statisches MagnetfeldRibeiro et al., 2023 · randomisiert und placebokontrolliert · 90 Personen

Bei Fibromyalgie wurden Unterschiede bei mehreren Schmerzmaßen berichtet. Ein statisches Magnetfeld ist jedoch nicht dasselbe wie PEMF und darf nicht damit gleichgesetzt werden.

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Die exakte Kombination aus Licht, PEMF und Vibration:
Für die exakte Kombination aller drei Technologien in den Parametern des CONNEE® Tri-Core Systems wurde in der geprüften Literatur keine direkte klinische Studie identifiziert. Einzelstudien und Zweierkombinationen ersetzen keinen produktspezifischen Nachweis.


Technologien im Überblick.

Vertiefe die technischen Grundlagen hinter den in der Studienbibliothek behandelten Themen.


So liest du die Studien richtig.

  • Ergebnisse gelten zunächst nur für die untersuchte Population und das verwendete Protokoll.
  • Wellenlänge allein genügt nicht: Leistung, Energiedosis, Pulsung, Abstand und Dauer beeinflussen die Anwendung.
  • Kleine Pilotstudien liefern Hinweise, aber keine abschließenden Belege.
  • Auch neutrale und negative Ergebnisse gehören zu einer transparenten wissenschaftlichen Einordnung.

Medizinischer Hinweis: Diese Sammlung dient ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzt keine medizinische oder tierärztliche Diagnose, Beratung oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wende dich bitte an qualifiziertes medizinisches beziehungsweise tierärztliches Fachpersonal.

Literaturauswahl geprüft: September 2026 · Die Bibliothek wird bei relevanten neuen Veröffentlichungen ergänzt.